Gemeinsame Presseerklärung aller Zornedinger Gemeinderäte der SPD, Grünen, Freien Wähler und FDP zum Fall Boher

Mit großer Enttäuschung haben wir aus der Presse die Ergebnisse der CSU-Sondersitzung am Dienstag (3.11.2015) erfahren. Frau Boher ist zwar vom Amt des Ortsvorstands zurückgetreten, verbleibt aber im Gemeinderat. Wir warten bis heute vergeblich auf eine klare Stellungnahme der CSU-Fraktion und des Bürgermeisters. Nur Johannes Schott, Gemeinderat und CSU-Vorstandsmitglied, forderte Frau Boher schon zuvor öffentlich zum Rücktritt auf. 
Frau Boher zeigt jedoch keine Einsicht. Stattdessen hält sie die Berichterstattung in der Presse und nicht ihre eigenen Äußerungen für die Ursache der CSU-Krise.
Wir, die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte von SPD, Grünen, Freien Wählern und FDP dürfen aber nicht zur Tagesordnung übergehen. Schließlich wurde der Ruf unserer Gemeinde bis weit über die Landkreisgrenzen hinaus geschädigt. 
Frau Boher ist für die CSU nicht mehr als Ortsvorstand tragbar. Dies gilt erst recht für das Amt als Gemeinderätin. Die Verantwortung für das Wohl der Gemeinde und ihrer Bürger ist ungleich höher. 
Frau Boher will lediglich Schaden von der CSU abwenden, anstatt an das Wohl der Gemeinde Zorneding zu denken. Nur durch ihren Rücktritt ist ein vertrauensvoller Neuanfang im Gemeinderat möglich.

Zorneding, den 6.11.2015

Gezeichnet, die zwölf Zornedinger Gemeinderätinnen und Gemeinderäte von SPD, Grünen, Freien Wählern und FDP. 


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