Gemeinde behindert Wohnraumschaffung

Bebauungsplan Nr. 58 in Poing-Süd: Mehr Wohnraum schaffen!

Bei unserem Stammtisch in der vergangenen Woche haben wir mit betroffenen Bürgern auch über den o.g. Bebauungsplan („B-Plan“) für das Gebiet zwischen Post-, Schul- und Neufarner Straße diskutiert. Gegen diesen bestehen seitens eines Großteils der betroffenen Grundstückseigentümer erhebliche Einwendungen, wie ich meine, zu Recht.
1. Unsere grundsätzliche Position:

Die FDP vertritt stets (ich persönlich seit vielen Jahrzehnten) die Auffassung, dass

– Wohnungsmangel und übergroße Preissteigerungen am ehesten durch Schaffung neuen Wohnraums bekämpft werden können,
– dass hierzu auch eine angemessene zusätzliche Nutzung von weniger bebauten Grundstücken (sogenannte Nachverdichtung) nötig ist, insbesondere im Ballungsraum München und- dass gerade Eigentümern kleinerer Wohngrundstücke, und nicht nur großen Gewerbebetrieben mehr Freiheit beim Bauen eingeräumt werden müßte, zumal ohnehin viele erforderlichen Dinge (etwa Abstände zu Nachbarn oder Stellplätze) geregelt sind.

Ein B-Plan zur Regelung einer Nachverdichtung – wie hier – hat für die jeweiligen Eigentümer den Vorteil, dass sie sich nicht zu umfangreich mit – manchmal nicht einfachen – Nachbarn und mit einer – häufig sperrigen – Bauverwaltung auseinandersetzen müssen. Er dient auch dem Ausgleich zwischen den Interessen der Grundstückeigentümer und denen der Allgemeinheit, etwa hinsichtlich der Auswirkungen auf Verkehr und Parkplätze.

Ewald Silberhorn


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