Berliner Immobilienpolitik lässt bayerische Familienträume platzen

Beim Themenabend der FDP OV Vaterstetten „Politik verhindert Hausfinanzierung – wen trifft das, was ist zu tun ?“ am Donnerstag, 22.09.2016 kamen die eingeladenen Experten zu dramatischen Ergebnissen. FDP fordert dringend eine Kurskorrektur und ein Ende der kontraproduktiven Bevormundung:

So ist die faktische Lage aktuell:

– Banken dürfen keinen Immobilienkredit vergeben an junge Familien, die „nur“ ein Nettoeinkommen von  € 3.000,– im Monat haben.
– Banken mussen Privatsphäre der Kunden durchleuchten. Wer noch Kinder will, geht leer aus. Bei Scheidung droht Verlust des Eigenheims.
– Ältere Menschen mit durchschnittlicher Rente bekommen keinen Kredit für Umbau / Modernisierung. Im Alter droht Verlust des Eigenheims.
– Bei neuem Kredit gilt die neue Regelung, deshalb Vorsicht bei Umschuldung, es droht Verlust des Eigenheims.

Soll das Verbraucherschutz sein oder steht fiskalische Lenkungspolitik im Vordergrund ?

Nach der neuen, aktuellen rechtlichen Lage muss der Verbraucher gegenüber der finanzierenden Bank darstellen, dass er mit seinem aktuellen Einkommen auch noch die letzte Rate des Kredits in seinem Erwerbsleben bezahlen kann. Der Wert und die Wertentwicklung der Immobilie dürfen nicht mehr berücksichtigt werden.
Die FDP fragt: Was soll das ? Es ist eine familien- und rentnerfeindliche Politik, wenn jungen Familien der Zugang zum Eigenheim verwehrt wird und alte Menschen aus ihrem Eigenheim ausziehen müssen, weil sie keine Finanzierung mehr für einen altersgerechten Umbau erhalten. Deshalb fordert die FDP: Der Wert seines Eigenheims muss bei der Feststellung der Kreditwürdigkeit des Verbrauchers berücksichtigt werden !


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