FDP Position zu: Fahrradstraßen in Vaterstetten

Der innerörtliche PKW-Verkehr in unserer Gemeinde nimmt stetig zu.

Mit der Genehmigung neuer Wohnbaugebiete und der weiteren innörtlichen Verdichtung der Wohnbebauung wird sich die Verkehrsbelastung durch PKW weiter erhöhen. Erste Ansätze wie Car-Sharing-Angebote in Neubaugebieten sind hilfreich, aber letztlich völlig unzureichend.

Innerhalb der FDP Vaterstetten diskutieren wir intensiv, wie Mobilität in unserer Gemeinde – bei weiterem Bevölkerungswachstum – neugestaltet werden kann. Das Fahrrad spielt hier eine zentrale Rolle.

Die SPD Gemeinderatsfraktion hat nun an den Straßen- und Verkehrsausschuss den Antrag für eine erste Fahrradstraße in Vaterstetten eingebracht.

Wir begrüßen und unterstützen diesen Antrag in vollem Umfang. Die Beethovenstraße als Fahrradstraße auszuweisen kann aber nur der Beginn sein, neben der Energiewende auch eine Mobilitätswende einzuleiten. Das Auto darf zukünftig bei der Wahl des Verkehrsmittel nicht mehr Nummer 1 sein, wenn es u.a. darum geht, die Kinder zur Schule zu bringen oder Einkäufe innerhalb der Gemeinde zu erledigen. Dem sicheren Fahrradverkehr ist Priorität einzuräumen. Dazu bedarf es keiner Verbote, sondern attraktiver Alternativen. Fahrradstraßen sind ein richtiger und auch kostengünstiger Ansatz. Weitere, bereits heute als „30 Zone“ ausgewiesene Straßen, die Verbindungsachsen zur Ortsmitte und zu den Schulen darstellen, sollten folgen. Die Frühlingsstraße in Baldham ist hierzu ein Beispiel.

Klaus Willenberg

Vorsitzender FDP Vaterstetten


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