Landtagswahl: Taten statt Selbstgefälligkeit

Es war ein erfolgreicher Auftakt in Anzing zum Wahlkampf der FDP im Landkreis. Der FDP- Landesvorsitzende Daniel Föst verdeutlichte in seiner Rede warum es jetzt gilt FDP zu wählen:
„Bayern braucht eine starke liberale Mitte. Die Zeiten der absoluten Mehrheiten sind vorbei. Wir wollen Bayern bei den Themen Bildung, Digitalisierung, Start-ups , modernes Einwanderungsrecht in die Zukunft führen und nicht auf der Vergangenheit ausruhen.“ Föst, der auch Bundestagsabgeordneter ist, weiter: „Die Selbstgefälligkeit der CSU steht der Zukunft Bayerns im Wege.“

Der FDP- Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Alexander Müller ergänzte an konkreten Beispielen die Versäumnisse der Vergangenheit:
„In der Region München brauchen wir endlich ein modernes leistungsfähiges öffentliches Nahverkehrsnetz.
Die CSU mit ihren Verkehrsministern hat über Jahrzehnte dort versäumt zu investieren. Es fehlt jetzt an Gleisen, Zügen und einem modernen verständlichen Tarifsystem. Gleiches gilt bei bezahlbaren Wohnungen – gestern noch hat Söder Sozialwohnungen verkauft, jetzt müssen neue gebaut werden.“
Müller weiter: „Allein im Landkreis Ebersberg benötigen wir pro Jahr 1000 neue Wohnungen.“  Es müsse schneller, kostengünstiger und höher gebaut werden. Als Engpässe dabei bezeichnete Föst, der auch im Bauausschuss des Bundestages sitzt, das Thema Bauland und Fachkräfte am Bau.
Müller hierzu:„Wir benötigen dort auch zukünftig ausländische Fachkräfte um diesen Mangel zu beseitigen, stattdessen schiebt die CSU solche bei uns teuer Ausgebildeten ab. Welch ein Schwachsinn!“  In diesem Zusammenhang begrüßte er auch die neue Berufsschule. „Wir brauchen im Landkreis nicht nur Gymnasien. In der Gesellschaft muss der Meister soviel gelten wie der Master. Sonst verspielen wir die Zukunft unseres Mittelstandes und Handwerks“.


Neueste Nachrichten